Deutschlands großes Gesundheitsportal - Homepage
Startseite +++ Aktuelles aus Gesundheit & Medizin +++ Deutschland +++ Österreich +++ Schweiz +++ International +++    RSS Feed
Salon A - Frauen haben die Arbeit. Männer das Sagen.
Interdisziplinärer Meinungsaustausch der Gesellschaft der österreichischen Apotheker. Geht es um das Thema Gesundheit, wird die Frau oft als "Gesundheitsmanagerin der Familie" bezeichnet.

Geht es um das Thema Gesundheit, wird die Frau oft als "Gesundheitsmanagerin der Familie" bezeichnet. Wichtige alltägliche Entscheidungen innerhalb der Familie im Hinblick auf Bereiche wie Ernährung, Bewegungs- und Freizeitaktivitäten bis hin zu Arztbesuchen und Impfungen fallen meist in den Zuständigkeitsbereich von Frauen. Auch der Stand der Apotheker ist auf Angestelltenebene weiblich dominiert. Mit 80 prozentiger Sicherheit, wird man in einer österreichischen Apotheke von einer Dame betreut, so hoch ist nämlich der momentane Stand der weiblichen Angestellten in heimischen Apotheken.

Trotz hoher Frauenquote hinter den Verkaufstresen, einem Anteil von 50 Prozent weiblicher Apothekeneigentümer und einem geregelten, gleichberechtigten Bezahlungsschema, sind fast alle leitenden Funktionen in den Verbänden sowie die offizielle Berufsvertretung der Apothekerschaft mit Männern besetzt. Der Frage nach der Ursache für diese Vorrangstellung der männlichen Vertreter unter den Apothekern wurde in gewohnt informeller Atmosphäre auf den Grund gegangen und die verschiedenen Möglichkeiten auf Führungs- und Vertretungsebene mehr Gleichgewicht zu schaffen aufgezählt und diskutiert.

In einem Impulsreferat erläuterte Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, die aktuelle Entwicklungen in Sachen Gleichstellungspolitik. "Wir können positiv zur Kenntnis nehmen, dass schon viel durch die Frauenpolitik bewegt wurde. Veranstaltungen wie die heutige stärken den politischen Diskurs und ich freue mich auf den weiteren Gedankenaustausch. Die Lohnschere sollte in Österreich längst schon Geschichte sein, und je schneller wir das schaffen, desto besser, hier möchte ich die Apothekerschaft als vorbildhaft bezeichnen", betonte die Bundesministerin. "Ich will jeder Frau das Leben ermöglichen, das sie sich für sich vorstellt. Das reicht von Arbeit, von der jede Frau leben kann, bis hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie", erläutert Heinisch-Hosek ihre gesellschaftspolitische Motivation.

Information als Wert im Gesundheitswesen

Mit der Beschlussfassung des ELGA-Gesetzes im Nationalrat Ende 2012 wurden die notwendigen rechtlichen Grundlagen für eine österreichweite Umsetzung der e-Medikation geschaffen. Ziel der e-medikation ist ein Überblick über alle ärztlich verordneten oder in der Apotheke rezeptfrei gekauften, wechselwirkungsrelevanten Arzneimittel eines Patienten. Diese Informationen werden durch e-Medikation für die behandelnden niedergelassenen und Spitalsärzte sowie für die Apotheker verfügbar gemacht. Die e-Medikation wurde bereits im Jahr 2011 im Rahmen eines Pilotbetriebes in drei Regionen getestet. "Die gesammelten Erfahrungen sind zum Teil in das neue Gesetz eingearbeitet worden. Zum Beispiel einigte man sich auf ein Opt-out anstatt eines doppelten Opt-in," erklärt DI (FH) Volker Schörghofer, und setzte die anwesenden Apotheker über die weiteren Umsetzungsphasen zur E-Medikation, in Kenntnis: "Derzeit werden in einer Steuerungsgruppe und einem Beirat die Themen Usability und Geschäftsprozesse erarbeitet. Im Beirat setzen sich Vertreter aller betroffenen Institutionen intensiv mit den Vorbereitungen und der Umsetzung auseinander. Die jeweiligen Beschlüsse fasst die Steuerungsgruppe." Weitere Schritte im Projekt neben der Errichtung der zentralen Komponenten sind die Ausarbeitung von Roll-out Plänen sowie die Planung der erforderlichen Schulungsmaßnahmen. Die Apothekerschaft sieht die e-medikation durchaus positiv im Sinne eines weiter verbesserten Arzneimittelmanagements für die Patienten. Kritikpunkte gab es hinsichtlich der nicht verpflichtenden Angabe von Dosierungen oder der nicht einsehbaren ABS-Vermerke. Hier hofft man auf einen kontinuierlichen Ausbau des Systems: Die Obfrauen von Salon A (http://www.salon-a.at ) , Mag. Dr. Mursch-Edlmayr und Mag. Prinz-Stremitzer sind sich einig: "Die Apothekerschaft sieht die e-medikation als Chance, in der wir die Möglichkeit haben uns intensiv mit Wissen und Kompetenz einzubringen - was wir aktuell bereits tun und wozu wir auch künftig, im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Systems, bereit sind."


Bildrechte: DI Katharina Schiffl

Datum: 05.07.2013

Verantwortlich für diese Meldung:

Salon A - Gesellschaft der österreichischen Apotheker
Fleischmarkt 16
1010 Wien
Österreich

Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr, Obfrau
office@salon-a.at
http://www.salon-a.at

weitere Meldungen zum Thema:

Frauen haben mehr Stress als Männer
Statistische Auswertungen eines Online-Stresstests: Frauen haben mehr Stress als Männer, Schlafstörungen und Übermüdung sind häufige Symptome, Medikamente und Alkohol beruhigen Der Stresstest Die Analysen und Auswertungen beziehen sich auf die...

Vergleichsweise schön – Frauen versus Männer - Ästhetische Chirurgie nicht nur bei Frauen beliebt/ Männer lassen Lidstraffungen vornehmen, Frauen Brustvergrößerungen
Düsseldorf im November 2016. Frauen und Männer ticken anders – solche Klischees sind immer noch weit verbreitet. Frauen sind emotional und einfühlsam, Männer hingegen praktisch veranlagt und rational. Doch heutzutage ist die klassische...

„Smarte Vernetzung macht Hörgeräte cool“ – sagen vor allem die Männer: ReSound präsentiert IFA-Umfrage zum Thema Hörgeräte-Konnektivität und Apps
Smarte Hörgeräte, vom Hörakustiker eingestellt, bieten neben gutem Hören auch zahlreiche neuartige Funktionen. Sie lassen sich direkt und ganz ohne Zubehör mit Smartphone oder Tablet vernetzen. Jeder Sound kann in bester Stereo-Qualität in den...

Frauen vs. Männer. Verschiedene Arten, zuzunehmen
Ähnliche Bedingungen bewirken im weiblichen und im männlichen Körper eine unterschiedliche Ansammlung von Fett Es stimmt, dass unter bestimmten Bedingungen Männer und Frauen sehr ähnliche Mechanismen der Gewichtszunahme aufweisen, aber es ist auch...

Vortrag im Deutschen Herzzentrum: Herzkreislauferkrankung - (Wie) unterscheiden sich Frauen und Männer"
Einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge glauben 60 Prozent der befragten Berlinerinnen und Berliner, dass Männer ein höheres Risiko haben an den Folgen einer Herz-Kreislauferkrankung zu sterben als Frauen. Herz-Kreislauferkrankungen sind jedoch auch...

Männer auf der Überholspur - Schönheitschirurgische Eingriffe liegen nicht nur bei Frauen im Trend
Nienburg im Juni 2014. In den letzten Jahrzehnten gewann die männliche Schönheit zunehmend an Bedeutung. Heute gilt Attraktivität bei ihnen als Wegbereiter des Erfolgs, sowohl privat als auch im Beruf. Deshalb achten sie darauf, gut auszusehen und...

Alarmsignale Herzinfarkt: So sollten Frauen auf ihr Herz hören
Entgegen häufiger Annahmen ist der Herzinfarkt keine typische Männerkrankheit. Ein Herzinfarkt trifft Frauen fast ebenso häufig wie Männer. Allerdings können sich die Symptome deutlich voneinander unterscheiden. So fällt es Frauen deshalb oft...

Antibiotika sind wertvolle Arzneimittel – Sie haben aber Schattenseiten, die es zu beachten gilt
Ohne Antibiotika wäre die Lebenserwartung des Menschen deutlich geringer. Wir würden viel häufiger an Infektionen sterben als es tatsächlich im Zeitalter der modernen Antibiotika der Fall ist. Das ist für uns selbstverständlich geworden. Allerdings...

Von Erdbeeren und Muttermalen: Fortbildung für Hautärzte in Bad Birnbach

von links: CEO Andreas Mayer, Marketingleitung Kathrin Niemela, Referent Prof. Andreas Blum

Yin Yoga & Music – Workshop mit Tanja Seehofer und Yann Kuhlmann im Yogastudio TheYoga.Love in München

Yann Kuhlmann

Für bessere Luft in Wohn- und Arbeitsräumen: AIRY hilft bei der Beseitigung von kaltem Zigarettenrauch

AIRY pot mit Einblatt

Knirschen als Entlastungsventil: Wenn nachts die Zähne Stress abbauen

Bildquelle Michael Stephan ZahnZentrumDr. Spanka und Kollegen Dr. Lutz Spanka

Schluss mit heimlichen Zuckerbomben - Gesünder leben: No Sugar Land eröffnet erste Getränkemärkte für 100% zuckerfreie Getränke

No Sugar Land - Erste Getränkemärkte für 100% zuckerfreie Getränke (Abb. Naturbursche Eistee)

Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Hinweis schließen   mehr info