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Weltkrebstag: EU investiert Millionen in die Zukunft der Krebsmedizin

NanoTherm Ferrofluid von MagForce.
„Wir können. Ich kann.“ So lautet das Motto zum Weltkrebstag am 4. Februar. Es soll Menschen dazu ermutigen, in jeder Hinsicht aktiver zu sein im Kampf gegen den Krebs.

Die Europäische Union leistet einen wichtigen Beitrag zu diesem Unterfangen, indem sie deutsche Medizinunternehmen wie MagForce und Indivumed bei der Entwicklung hoffnungsvoller neuer Ansätze in der Krebsmedizin unterstützt.

In Deutschland erkranken laut Robert-Koch-Institut jedes Jahr rund 460 000 Menschen neu an Krebs. Krebs ist – nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen – die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Im Jahr 2014 starben hierzulande fast 223 000 Patienten an einer Krebserkrankung.

Im Rahmen der Investitionsoffensive für Europa unterstützt die EU zukunftsweisende deutsche Projekte in der Krebsmedizin. Dank der Garantieleistungen des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) kann die EU Mittel für innovative, aber noch nicht marktgängige Projekte zur Verfügung stellen, denen deshalb der Zugang zu konventionellen Finanzierungsquellen verstellt ist.

Darunter ist auch das Medizintechnikunternehmen MagForce. Das Berliner Unternehmen hat ein neuartiges Verfahren zur lokalen Behandlung von Glioblastomen – der aggressivsten Form von Hirntumoren – mit Nanopartikeln entwickelt. Das Verfahren ermöglicht die zielgenaue Tumorbekämpfung unter Schonung des umliegenden gesunden Gewebes. Es ist bereits europaweit zugelassen, konnte aber bisher nur in deutschen Behandlungszentren angeboten werden. Das soll sich nun ändern.

Im August 2017 erhielt MagForce von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein EFSI-garantiertes Darlehen in Höhe von 35 Millionen Euro. Diese Gelder werden die europaweite Expansion von MagForce vorantreiben. „Mit dem Darlehen von der EIB können wir unsere Therapie Hirntumorpatienten in ganz Europa zur Verfügung stellen. Wir werden unsere NanoActivator Geräte, mit denen die Therapie im finalen Schritt durchgeführt wird, in weiten Teilen Europas aufstellen, sodass die Patienten in ihrem Heimatland, in ihrer Muttersprache und im gewohnten Umfeld behandelt werden können“, erklärt Ben Lipps, Vorstandsvorsitzender von MagForce.

Darüber hinaus wird das EIB-Darlehen MagForce in die Lage versetzen, die Nanopartikel-Therapie auch für die Behandlung von Prostatakrebs nutzbar zu machen und dafür die weltweite Zulassung zu beantragen. Schließlich wird es MagForce die Mittel an die Hand geben, um Nanopartikel der nächsten Generation zu entwickeln, die auch zum Transport von Medikamenten genutzt werden können. „Die EIB-Finanzierung ist für uns von großer Bedeutung. Sie vergrößert unseren finanziellen Spielraum erheblich und hilft uns dabei, unsere mittel- und langfristigen Unternehmensziele zu erreichen“, bekräftigt Ben Lipps.

Auch das Hamburger Unternehmen Indivumed, ein weltweit tätiger Forschungsdienstleister auf dem Gebiet der Onkologie, profitiert von Geldern des Europäischen Fonds für strategische Investitionen. Im Januar dieses Jahres gewährte die Europäische Investitionsbank Indivumed ein EFSI-garantiertes Darlehen in Höhe von 40 Millionen Euro. Mit Hilfe dieser Finanzierung wird das Unternehmen eine globale Krebsdatenbank aufbauen, die umfassende genetische und phänotypische Informationen von Patienten aus aller Welt erfasst. „Wir freuen uns sehr, dass die EIB uns dabei unterstützt, eine globale Technologieplattform aufzubauen, die die Forschung sowie auch die Biomarker- und Medikamentenentwicklung erheblich beschleunigen und damit einen wichtigen Beitrag zur Heilung von Krebs leisten wird“, erklärt Prof. Dr. Hartmut Juhl, Gründer und CEO von Indivumed.

Erfahren Sie mehr zu MagForce: http://www.magforce.de
Erfahren Sie mehr zu Indivumed: http://www.indivumed.de


Rückfragen richten Sie bitte an:

MagForce AG
Barbara von Frankenberg
Vice President Communications & Investor Relations
E-Mail: bfrankenberg@magforce.com
Tel.: +49 (0) 30 308 380 77

Indivumed GmbH
Marketing, Media & PR
E-Mail: press@indivumed.com
Tel.: +49 (0) 40 41 33 830

Europäische Kommission – Vertretung in Deutschland
Reinhard Hönighaus
Pressesprecher
E-Mail: reinhard.hoenighaus@ec.europa.eu
Tel.: +49 (0) 30 2280 2300

Bilder:

NanoTherm Ferrofluid von MagForce. In Wasser suspendierte Nanopartikel aus Eisenoxid. Das NanoTherm Ferrofluid wird zu Therapiebeginn direkt in den Tumor injiziert und anschließend in einem magnetischen Wechselfeld erwärmt. (Bitte bei Veröffentlichung Copyrights anführen: ©investEU)

Sammlung und Konservierung von Bioproben für die Indivumed Datenbank. Indivumed arbeitet ISO-zertifiziert in allen Partnerkrankenhäusern nach standardisierten Bedingungen. Dank äußerst kurzer Ischämiezeiten und einer normierten Probenaufbereitung können höchste Qualität und aussagekräftige Forschungsdaten gewährleistet werden. (Bitte bei Veröffentlichung Copyrights anführen: ©Indivumed)

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#investEU: Die Europäische Union eröffnet Chancen

Mit ihren Finanzierungs- und Investitionsaktivitäten fördert die Europäische Union das Wirtschaftswachstum und hilft, Arbeitsplätze zu schaffen. EU-Investitionen verbessern den Alltag der Menschen in vielen Bereichen: im Umweltschutz und in der Bildung, bei der Gesundheitsversorgung und der Infrastruktur, mittels fortschrittlicher Technologien und durch Spitzenforschung. Dank EU-Förderung können zahlreiche Projekte in Deutschland wie jene von MagForce und Indivumed verwirklicht werden. Mit der #investEU-Informationskampagne sollen sie einem breiten Publikum bekannt gemacht werden. Besuchen Sie auch die Website europa.eu/investeu/

Datum: 05.02.2018

Verantwortlich für diese Meldung:

Europäische Kommission Vertretung in Deutschland
Europäische Kommission – Vertretung in Deutschland
Unter den Linden 78, 10117 Berlin
Reinhard Hönighaus
Pressesprecher
E-Mail: reinhard.hoenighaus(at)ec.europa.eu
Tel.: +49 (0) 30 2280 2300
http://europa.eu

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