Deutschlands großes Gesundheitsportal - Homepage
Startseite +++ Aktuelles aus Gesundheit & Medizin +++ Deutschland +++ Österreich +++ Schweiz +++ International +++    RSS Feed
Taiwan: Ein wichtiger Partner für globale Gesundheitssicherheit-- bittet um Unterstützung für seine Teilnahme an der Weltgesundheitsorganisation und der Weltgesundheitsversammlung 2018
Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.


— Satzung der Weltgesundheitsorganisation

Wir versprechen, auf dieser gemeinsamen Reise [mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung], die wir heute antreten, niemanden zurückzulassen.
—Resolution A/RES/70/1 der UN-Generalversammlung

Taiwan wurde nicht eingeladen, der 70. Weltgesundheitsversammlung im Jahr 2017 als Beobachter beizuwohnen. Seit vielen Jahren hat es jedoch bereits an der WHA sowie Fachtagungen, Mechanismen und Aktivitäten der WHO teilgenommen, kontinuierlich zur Verbesserung regionaler und globaler Netzwerke zur Krankheitsprävention beigetragen und sich im größtmöglichen Umfang engagiert, um anderen Ländern bei der Bewältigung der Herausforderungen im Gesundheitswesen zu helfen und die Vision der WHO von der Gesundheit als grundlegendem Menschenrecht gemeinsam zu verwirklichen. Daher findet der Wunsch Taiwans, zur WHA eingeladen werden, breite Unterstützung.

An einer Schlüsselstelle in Ostasien gelegen, gelten für Taiwan ähnliche Umweltbedingungen für den Ausbruch übertragbarer Krankheiten wie für seine Nachbarländer, zudem wird es häufig von internationalen Reisenden besucht. Taiwan wird dadurch anfällig für die grenzüberschreitende Übertragung von Krankheitserregern, was deren genetische Rekombination oder Mutation nach sich ziehen und zum Auftreten neuer Infektionserreger führen könnte. Weil Taiwan jedoch nicht an der WHA teilnehmen kann und von der vollumfänglichen Beteiligung an relevanten Fachtagungen, Mechanismen und Aktivitäten der WHO ausgeschlossen wird, kann es – im Vergleich zu WHO-Mitgliedern – erst mit großer Verspätung neueste Informationen zu Krankheiten erhalten, und diese meist unvollständig. Dies schafft gravierende Lücken im globalen System zur Sicherung der Weltgesundheit und bedroht das Recht der Menschen auf Gesundheit.

Darüber hinaus verbrauchen Länder rund um den Globus Lebensmittel, die aus verschiedenen Zutaten von überall auf der Welt hergestellt werden. Laut einem Bericht der WHO aus dem Jahr 2015 sind mehr als zwei Millionen Todesfälle pro Jahr auf kontaminierte Lebensmittel oder verschmutztes Trinkwasser zurückzuführen. Angesichts der Tatsache, dass Taiwan der 18.-größte Ex- und Importeur der Welt ist, stellt sein Ausschluss aus dem internationalen Gesundheitssystem eine Bedrohung für die globale Lebensmittelsicherheit dar.

Die WHO braucht Taiwans Beteiligung, um ein zuverlässiges globales Gesundheitssystem zu etablieren. Das Kernziel, den Standard für die menschliche Gesundheit zu heben, kann durch eine universelle, flächendeckende Gesundheitsversorgung erreicht werden. Taiwan war das erste Land in Asien, das ein staatliches Krankenversicherungsprogramm eingeführt hat, das einen Deckungsgrad von 99,9 Prozent bietet. Medizinische Ausgaben machen in Taiwan lediglich 6,3 Prozent des BIP aus. Taiwan ist in dieser Hinsicht bereit und in der Lage, seine Erfahrungen mit der WHO und anderen Nationen auszutauschen.

In den letzten Jahren hat Taiwan seine Rolle auf der Weltbühne erfolgreich geändert: Vom Empfänger zum Anbieter medizinischer Hilfsprogramme. Es hat ein umfassendes Krankheitspräventionssystem aufgebaut und zahlreiche Ausbildungs-Workshops organisiert, um für den Kampf gegen Ebola, MERS, Dengue-Fieber und Zika in der Region Asien-Pazifik und in Südostasien Kapazitäten zu schaffen, was zu den kollektiven Bemühungen um die Stärkung der globalen Gesundheitssicherheit beiträgt. Unterdessen braucht Taiwan die WHO zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung in Taiwan wie auch in der Region und der ganzen Welt. Durch eine Beteiligung an der WHA und der WHO könnte es seine Erfahrungen mit anderen Ländern teilen, eine rechtzeitige Berichterstattung und der zeitnahe Erhalt von Informationen über Krankheiten würden ihm ermöglicht und es könnte eine konstruktive Rolle beim Schutz der globalen Gesundheit spielen. Dies wäre ein Win-Win-Szenario für Taiwan, die WHO und die internationale Gemeinschaft.

Dieses Jahr markiert den 15. Jahrestag des SARS-Ausbruchs. Fünfzehn Jahre nach dem Verlust vieler Leben durch SARS ist Taiwan wieder fit und hat ein immer zuverlässigeres Krankheitspräventionssystem entwickelt. Virusinfektionen kennen keine Grenzen. Nur wenn jedes Mitglied der internationalen Gemeinschaft in diesen kollektiven Kampf gegen Krankheiten einbezogen wird, können die negativen Auswirkungen des nächsten potenziellen Ausbruchs einer Pandemie minimiert werden. Mit dem Interesse, einen professionellen Beitrag zur Gesundheit und zum Schutz des Rechts auf Gesundheit zu leisten, strebt Taiwan in diesem Jahr in professioneller und pragmatischer Weise die Teilnahme an der 71. WHA an, um ein Teil der weltweiten Bemühungen zu werden, die Vision der WHO eines nahtlosen globalen Präventionsnetzwerks zu verwirklichen sowie das UN-Ziel 3 für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030, d. h. ein gesundes Leben und Wohlbefinden für alle in allen Altersgruppen zu fördern.

Datum: 10.04.2018

Verantwortlich für diese Meldung:

Taipeh Vertretung in der BRD Büro Hamburg
Taipeh Vertretung in der BRD Büro Hamburg
Mittelweg 144
20148 Hamburg
https://www.roc-taiwan.org

weitere Meldungen zum Thema:

Taiwan: Ein wichtiger Partner für globale Gesundheitssicherheit bittet um Unterstützung für seine Teilnahme an der Weltgesundheitsorganisation und der Weltgesundheitsversammlung 2018
Der Besitz des bestmöglichen Gesundheitszustandes bildet eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der politischen Anschauung und der wirtschaftlichen oder sozialen Stellung.(Satzung der...

Die Republik China (Taiwan) lehnt die WHO-Charakterisierung ihrer Teilnahme an der Weltgesundheitsversammlung ab und drückt ihre starke Unzufriedenheit gegenüber dem WHO-Sekretariat aus
Auf einer Pressekonferenz am 12. Mai um 9:30 Uhr, Genfer Zeit, hat Dr. Timothy Armstrong, Direktor des „World Health Organization Department of Governing Bodies und External Relations“, auf eine Medien-Anfrage über Taiwans Fehlen einer Einladung von...

Darf Taiwan als engagierter und wichtiger Akteur an der WHA 2017 noch teilnehmen?
9. Mai 2017 Nach der nicht erfolgten Einladung Taiwans zu der diesjährigen Weltgesundheits-versammlung (WHA) bekunden wir unsere große Enttäuschung und unseren Unmut. Wir rufen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu auf, die Tatsache...

Taiwan trägt bei WHA zu globaler Gesundheitssicherheit bei
Taiwan nimmt an der Weltgesundheitsversammlung (World Health Assembly, WHA) auf der Grundlage der Prinzipien von Professionalität und Pragmatismus teil, und das Ziel besteht darin, Beiträge zum globalen Gesundheitssystem zu leisten, teilte...

Taiwans internationale Beteiligung ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die globale Gesundheitssicherheit
Dr. Tzou Yien Lin Gesundheits- und Wohlfahrtsminister Republik China (Taiwan) Nach einer WHO-Schätzung vom 21. April 2004 kostete der Ausbruch von SARS im Jahr 2003 insgesamt 774 Menschenleben. Weit über die Staaten hinaus, in denen es...

Brussels, May 23: Seven large EU-funded projects have joined forces – epiXchange 2018 brings together Europe's best brains to pave the way for future epilepsy research.
Around 50 million people worldwide suffer from epilepsy, making it one of the most common neurological diseases. To decrease this figure and pave the way for future ground-breaking epilepsy research, seven large EU-funded projects have joined...

Health for all—Taiwan can help
Achieving Universal Health The World Health Organization (WHO) constitution states that the enjoyment of the highest attainable standard of health is one of the fundamental rights of every human being.” In Taiwan, this principle is realized...

4 Plus GmbH: Ehrgeizige Pläne 2018 und ein schöner Anlass zum Feiern
Erlangen. Eine positive Umsatzentwicklung, dazu mehrere erfolgreiche Kundenprojekte: Für die 4 Plus GmbH erwies sich 2017 als gutes Jahr. Während der Umsatz 2017 im Vergleich zu 2016 um 13 Prozent auf 4,2 Mio. Euro stieg, entwickelte man eine neue...

Kommt Hyperthermie auf Kassen-Rezept auf die Agenda der GroKo?

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie

Gespräch mit Dipl.-Ök. Felix Grünebaum vom Katholischen Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ Erfurt – Speisenversorgung wurde deutlich wirtschaftlicher

Felix Grünebaum vom Katholischen Krankenhauses „St. Johann Nepomuk“ Erfurt. © KKH Erfurt

In einem Jahr 36 Kilo Minus ist eine psychische Höchstleitung

Kai Voss vor einem Jahr und heute © Kai Voss, privat/M. Lindner, BFW Leipzig

Rückblick - Erster außerklinischer Intensivpflege(aIP)-Award im Maritim Hotel in Köln 2016

Gruppenbild Gewinner + Jury und Geschäftsführung kegra GmbH

Männerprobleme: Prostatawachstum im Alter

Sind auch Sie betroffen? Die Symptome sind behandelbar!

Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe: Bronze-Status im KnorpelRegister der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Markus-Johannes Rueth

Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Hinweis schließen   mehr info