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Rückläufige Bewerberzahlen in der Humanmedizin.

planZ Studienberatung: Zulassungsgrenzwerte Abibestenquote Humanmedizin
Berlin, 16. August 2012. Exakt 1.327 Bewerber weniger als im vergangenen Jahr haben sich dieses Jahr für die Humanmedizin beworben, meldete hochschulstart vor zwei Tagen auf der Internetseite http://www.hochschulstart.de . Damit sind die Bewerberzahlen in diesem Jahr um rund 3 % gesunken, während die Zahl der angebotenen Studienplätze mit dem neuen Studienangebot des binationalen Medizinstudiengangs der Uni Oldenburg und der Uni Groningen (Niederlande) sogar um 236 Studienplätze gestiegen ist.

„Allerdings bleibt das Medizinstudium weiterhin sehr attraktiv für Abiturienten“, sagt Petra Ruthven-Murray, Geschäftsführerin der privaten Berliner Studienberatung planZ. „Eine Entwarnung, dass die Zulassungsgrenzen für das Medizinstudium dauerhaft sinken, kann definitiv nicht gegeben werden.“ Tatsächlich seien die Zulassungsgrenzwerte in der Abiturbestenquote relativ stabil geblieben (vgl. Tabelle).

Positiv überrascht seien die Studienberater lediglich von der Stabilität des Grenzwertes in der Wartezeitquote. Auch in 2012 konnten in dieser Quote wieder Bewerber zugelassen werden, die bereits seit 12 Semestern auf einen Medizinstudienplatz warten. Doch leider nicht alle! Denn bei Bewerbern mit gleichlanger Wartezeit wird als zweites Kriterium die Abiturnote herangezogen. In diesem Jahr erhielten Bewerber mit 12 Wartesemestern und einem Notenschnitt von 2,5 einen Studienplatz, im vergangenen Jahr lag der Abischnitt noch bei 2,7.

Die scheinbar rückläufigen Bewerberzahlen ließen sich, so Ruthven-Murray, dadurch erklären, dass die Zahl der durch die Einführung von G8 zusätzlichen Abiturienten in diesem Jahr deutlich geringer ausgefallen sei als in 2011. Während im vergangenen Jahr doppelte Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen rund 60.000 mehr Abiturienten die Schule verließen, waren es 2012 in den doppelten Abiturjahrgängen in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Bremen nur rund 33.000 mehr. Besonders kritisch wird die Situation voraussichtlich im kommenden Jahr, wenn in NRW und Hessen die doppelten Abijahrgänge die Schule verlassen. „Wir rechnen mit zusätzlichen Abiturientenzahlen von 62.000 bis 63.000“, so Ruthven-Murray. „Diese Zahlen implizieren voraussichtlich steigende Zulassungsgrenzwerte im kommenden Jahr. Wir empfehlen unseren Klienten mit Studienwunsch, wenn möglich dieses Jahr mit dem Studium zu beginnen.“

Eine Panikmache, dass mit mittelmäßigem Abitur kein Studium begonnen werden könne, sei dennoch nicht angebracht: Zwar sei in bestimmten Fächern mit steigenden Zulassungsgrenzwerten und längeren Wartezeiten im kommenden Jahr zu rechnen. Wichtig sei jetzt vor allem, den Übergang zwischen Schule und Studium rechtzeitig und sinnvoll zu planen.

Datum: 16.08.2012

Verantwortlich für diese Meldung:

planZ - Studienberatung, Ruthven-Murray & Eilenstein GbR
Kontakt:
planZ – Studienberatung
Carl-Herz-Ufer 31
10967 Berlin
Tel.: 030 / 61286923
www.planZ-Studienberatung.de

Petra Ruthven-Murray
petra.murray@planz-Studienberatung.de


Kontakt zur Sendung:
http://www.studienwahl.tv
petra@studienwahl.tv
Studio-Hotline: 030 / 34727972
Skype: planz-studienberatung


http://www.planZ-Studienberatung.de

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