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Kommt Hyperthermie auf Kassen-Rezept auf die Agenda der GroKo?

Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie
Saarländische Krebsliga hofft, dass Große Koalition Hyperthermie als Kassenleistung bewertet. Wenn die neue Regierung ihre Geschäfte aufnimmt, könnte nicht nur die sogenannte „Zwei-Klassenmedizin“ auf der Agenda stehen, sondern auch das Thema der Hyperthermie: Die Saarländische Krebsliga hat dazu jetzt eine Petition beim Bundestag eingereicht.

Wenn die neue Regierung ihre Geschäfte aufnimmt, könnte nicht nur die sogenannte „Zwei-Klassenmedizin“ auf der Agenda stehen, sondern auch das Thema der Hyperthermie: Die Saarländische Krebsliga hat dazu jetzt eine Petition beim Bundestag eingereicht. Sie ist überschrieben mit der Forderung: „Hyperthermiebehandlung für Krebskranke soll von allen Krankenversicherungen bezahlt werden.“ Die Petition wurde von 56.368 Menschen unterzeichnet. Der Petitionsausschuss des Bundestages müsse sich, so die Krebsliga, mit der Eingabe befassen, damit Hyperthermie-Behandlungen für Krebskranke auf Rezept möglich werden, unabhängig davon, ob der Patient Mitglied einer privaten oder eine gesetzlichen Krankenversicherung ist.

In der Petition heißt es: „Für einige Privatversicherte ist die Hyperthermiebehandlung seit Jahren als Behandlungsverfahren anerkannt und die Behandlungskosten der Hyperthermie werden übernommen. Auch für alle anderen Krankenversicherten sollte die Hyperthermiebehandlung als ergänzende Behandlung zur Verfügung stehen. Gesetzlich Krankenversicherte sollten gegenüber Privat- oder Beihilfeversicherten nicht weiterhin benachteiligt sein.

„Durch die Hyperthermie werden Chemotherapie und medikamentöse Behandlungen ergänzt. Die Wirkung von Chemo- und Radiotherapie kann verstärkt und das Immunsystem stimuliert werden. So ist eine co-medikative, non-invasive Behandlung möglich“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der loko-regionalen Oncothermie.
„Die Oncothermie stellt sich hier als besondere, lokal angewandte Form der Hyperthermie vor. Sie kann sich in einer Komplementärmedizin mit klassischen Verfahren vernetzen, um regional begrenzt Wärme mit Effekten elektrischer Felder zu kombinieren. Die Methode ist eine nicht-toxische Behandlung, die dank eines elektrischen Feldes die natürlichen Prozesse im Körper unterstützt. Durch Tiefenerwärmung werden Tumorzellen zerstört, die Bildung von Abwehrzellen wird angeregt. Dank der lokal fokussierten Wärme wird das tumor-umgebende gesunde Gewebe stärker durchblutet. Der Tumor wird weniger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Die tumoreigene Reparatur wird gehemmt. Das Ziel: Tumorzellen sterben.

Datum: 13.02.2018

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www.oncotherm.de
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