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Die Freie Alten- und Krankenpflege e.V. Essen hat viel erreicht für Pflege-und Hilfsbedürftige und engagiert sich weiter
Soziale Projekte verlieren nie an Dynamik, wenn sie permanent die Lebenssituationen und die Lebensqualität von pflege- und hilfsbedürftigen Menschen im Blick behalten.

„Wir haben unser Stadthaus aufgegeben und unsere Bewohner leben nun ‚Im Neuland‘, das wir im Januar 2018 endlich beziehen konnten“, sagt Michael Jakubiak, Geschäftsführer der FAK e.V.
Er hat es mal als „Lebenshaus-und Erlebenshaus“ charakterisiert. Und das beschreibt ziemlich genau die Philosophie des Hauses in Essen-Altendorf. Insgesamt 24 Menschen leben in zwei Wohngemeinschaften, jeweils a 12 Personen. Zu den 1 - Personen Appartements kommen eine Reihe von Gemeinschaftseinrichtungen.


„Auf den zwei Wohnetagen gibt es jeweils einen großen Gemeinschaftsbereich – das ‚gemeinsame Wohn-und Esszimmer‘. Hier trifft man sich während des ganzen Tages, um gemeinsame Zeit zu verbringen. Im Erdgeschoss gibt es einen Zugang zu einem kleinen Park, der im Frühjahr bepflanzt wird. Auf der Dachebene ist ein großes Freiluft-Café eingerichtet, das wir bei gutem Wetter und angenehmen Temperaturen nutzen wollen“, erläutert Michael Jakubiak.
Partner und Vermieter ist dort die GEWOBAU Wohnungsbaugenossenen e.G. Die FAK e.V. plant mit ihr aktuell eine neue Demenz-WG in Essen, in der Münchener Strasse.
„Wir planen zwei weitere Einrichtungen, ebenfalls mit einer zusätzlichen Tagespflegeeinrichtung. Das realisieren wir mit einem anderen Partner.
Zudem: Im ehemaligen Stadthaus prüfen wir mit dem damaligen Vermieter eine Neunutzung als Alten-WG - nach einer etwaigen Sanierung, und zwar passgenau“, sagt Michael Jakubiak.

Er selbst spricht nicht gern von dem, was er erreicht hat, was er zusammen mit seinem Team bewegen konnte. Das muss man ihm schon fast in den Mund legen oder durch gezielte Fragen in den Antworten heraushören. Er könnte sich eigentlich zurücklehnen, angesichts dessen, was er mitaufgebaut hat in der Freien Alten- und Krankenpflege e.V. in Essen. Aber es treibt ihn vorwärts. Und er treibt die Dinge voran.
Das, was sich heutzutage so selbstverständlich anhört, fast beiläufig beschrieben wird, das ist das Ergebnis eines langen Weges. Vor nunmehr schon über 40 Jahren war es überhaupt nicht normal, dass pflege- und hilfsbedürftige Menschen in einem für sie vertrauten Umfeld betreut werden - sei es weiterhin Zuhause oder in einer Einrichtung, die häusliche Atmosphäre bietet, viel privaten Raum für die eigene Entfaltung und trotzdem an eine zuverlässige und professionelle Pflege gekoppelt ist.
"Das, was heute vorausgesetzt wird, war vor Jahrzehnten nicht normal, nicht denkbar in der Gesellschaft", sagt Michael Jakubiak.

Doch er und seine Weggefährten waren inspiriert von einer sozialen Idee, die Individualität zulässt und Raum für persönliche Entfaltung von zu Betreuenden. „Wir wollten nicht nur Lebensfunktionen der uns anvertrauten Menschen erhalten. Nein. Wir wollten mehr. Uns ging es darum, Lebensqualität zu sichern, also das, warum Menschen überhaupt einen Sinn in ihrem Leben erkennen und daraus Freude fürs Weiterleben schöpfen", fügt er an. Wenn er heute zurückdenkt, so waren es nicht die knappen finanziellen Ressourcen die wie aufgestaute Hürden den Weg versperrten, um die Idee einer neuen sozialen Konzeption umzusetzen. Nein. Es waren die Köpfe derjenigen, die Verantwortung trugen, die blockierten - sich selbst und die, die etwas bewegen wollten. Michael Jakubiak hat sich trotzdem nicht beirren lassen und sich permanent stark gemacht, dass Pflege und Betreuung von den tatsächlichen Interessen derer ausgehen muss, die davon betroffen sind. „Keiner hat die Wahrheit gepachtet. Und es darf nicht in ideologische Grabenkämpfe münden. Was gefragt ist, damals wie heute, das sind Energie und Überzeugungskraft, der Wille, Partner für die Sache zu gewinnen", sagt er weiter. Manchmal wird das vergessen, wenn in aktuellen Disputen über Budgets, Personalmangel, Attraktivität des Pflegeberufes gestritten wird, unnachgiebig und oft auch kompromisslos.
„Interessenausgleich, Kompromissbereitschaft, ohne eigene Positionen aufzugeben - ich denke, das hat unseren Erfolg in den vergangenen Jahren ausgemacht", so Michael Jakubiak. Ein Erfolg, der sich in der FAK e.V. in einer kontinuierlichen Entwicklung der Qualität von Pflege und Betreuung manifestiert.
Auf die Frage, wie die Freie Alten- und Krankenpflege e.V. mit dem akuten Personalnotstand im Pflege- und Betreuungsbereich umgeht und welche Lösungen er hier sieht, antwortet Michael Jakubiak:
„Natürlich können wir uns nicht freisprechen von den Engpässen, die es überall in der Branche gibt. Jeder sucht heute engagierte, gute ausgebildete Pflegefachkräfte, aber auch Pflegekräfte auf der 450,00 Euro Basis. Ich glaube, es ist besonders wichtig, gute Rahmenbedingungen für die Einarbeitung zu schaffen. Die Menschen, die sich für eine Stelle bei uns interessieren müssen spüren, dass sie im Team willkommen sind. Das sollte nicht Ausdruck einer ‚einmaligen Sonntagsstimmung‘ sein, sondern eine gelebte Teamatmosphäre, in der sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wohlfühlt - ob jung oder alt, erfahren oder am Anfang des Weges. Wenn eine faire und angemessene Bezahlung vorausgesetzt werden kann, ist das der entscheidende Punkt, so glaube ich jedenfalls.“
Michael Jakubiak freut sich gemeinsam mit seinen Partnern, seinem Team, wenn sich Menschen bewerben, die für etwas brennen, mitanpacken und auch verändern wollen.
„Ich glaube, in der Gesellschaft kommt mitunter der Gedanke zu kurz, dass sich gerade junge Leute entwickeln wollen und dazu bereit sind, mal aus der eigenen Komfortzone herauszugehen, zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Denn anders wird es keine Entwicklung geben, weder in unserem Unternehmen, noch sonst irgendwo. Und nichts spornt mehr an, sich Ziele zu setzen, sie zu erreichen, über Widerstände hinweg, für sich und gemeinsam mit dem Team“, beschließt er das Gespräch.

Mehr im Interview:
http://uwemuellererzaehlt.de/2017/0....el-jakubiak-im-interview/ .

Datum: 08.03.2018

Verantwortlich für diese Meldung:

Freie Alten- und Krankenpflege e.V. Essen
Freie Alten- und Krankenpflege
FAK e.V. Essen
Krablerstr. 136
45326 Essen
Fon: 0201. 83 52 80
Fax: 0201. 83 52 855
E-Mail: info@fak.de
Internet: www.fak.de
Geschäftsführer:
Michael Jakubiak
Jörg Blaschke

http://www.fak.de

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